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Tag Archives: Finanzpolitik
WordPress from iPhone
Blogging from iPhone via WordPress app. Cool. Nächste Topics für den Blog (Merkliste): Geldpolitik in den USA, Fiskalpolitik langfristig, Neukeynesianische Modelle nach der Krise. Kommentare und Wünsche für andere Themen willkommen.
The Ignorance Comes Without any Sense of Humour (I’m Gonna Haul Out The Next Guy Who Calls Me “Crude” And Punch Him In The Kisser)
Paul Krugman and Brad De Long have a hard time not to loose her sense of humour as believers in Ricardian equivalence do not understand their own models.
Dullien, Herr, Kellermann: Der gute Kapitalismus
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=7CCP4dwnweE]
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The case against stabilization policy — why is the discussion in the U.S. often so different from Europe?
The case for (and against certain types of) stabilization policy is a highly disputed issue. This is at least the case in the U.S. but applies to a certain fraction of European economists — this blog is a nice example. If you need another example, just have a look a the new manifesto published by the "old" Keynesian (in the terminology of an JEP’s article by James Tobin on differences between "new" and "old" Keynesians, in terms of freshness of his ideas Solow seems to be as young as he ever was) Robert Solow and some European fellows, see the link here. Even under my qualifications however, it is justified to claim that the debate is much more alive in the U.S. — not among the mainstream of European economist.
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Tagged counter-cyclicality, Finanzpolitik, Heterodoxy, Macroeconomics, Monetary Policy, policy-making
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Merkels erfolgreiche Konjunkturpolitik
Ein Kommentar von mir zum Post von Thomas Fricke in der FTD:
Bei aller — und von mir ehrlich gemeinten — Freude über einen Aufschwung und vor allem die Tatsache, dass wir vielleicht ein gutes Stück weit vorankommen mit dem Abbau von Langzeitarbeitslosgkeit in West- wie Ostdeutschland, sollte man vielleicht die Argumente der Diskussion mal trennen.
Argument a) “Ich habe es schon länger gewusst”. Klingt leider manchmal durch und benötigt keiner weiteren Erörterung — ich verstehe “tf” sehr gut aber das hat er m.E. nicht nötig. So oft auch das Ende der Konjunktur ausgerufen wurde, so klar war, dass irgendwann wieder ein Aufschwung folgt. Mag sein, dass aus politischen wie um der Umsetzung von (vermeintlich?) notwendigen Strukturreformen willen, die Lage schlechter geredet wurde, als man selbst glaubte. Eine Aufdeckung solcher Verhaltensweise ist journalistisch wichtig und ehrenvoll. Damit aber auch genug.
Steuerreform
Es gibt — wie Sebastian Dullien eindringlich darlegt – mindestens zwei Argumente, warum die Steuerreform Konstruktionsfehler enthalten kann: Sie könnte innovationsfreundliche Unternehmen stärker belasten und damit zu wachtumspolitisch schädlichen Fehlallokationen führen und sie kann die “beggar-my-neighbour”-Spirale eines Steuersenkungswettlaufes anheizen. Beide Argumente müssten aus sozialdemokratischer Sicht mindestens einer eingehenden Diskussion wert sein. Warum es dazu nicht kommt? Neben dem Argument, dass die deutsche Sozialdemokratie (zumindest in der Grundtendenz) wohl im Augenblick mit dem Hinweis auf sozialdemokratische Grundsätze nicht allzu viel anzufangen weiß, da sie nach dem Schröderschen Versuch der Neuen Mitte und des Dritten Wegs auf der Suche nach ihrem Profil ist, fällt einem nur die mehrfach geäusserte Warnung vor einer “Großen Koalition” nach dem Wahlergebnis der letzten Bundestagswahl ein. Das Reformwerk ist ja offenbar als ein gemeinsamer Nenner definiert und wird auch aus Angst vor “Gesichtsverlust” verteidigt — neben der Tatsache, dass eine gewisse Abwehr gegen öffentlich geäusserte Kritik eingesetzt hat. Zitat von Peer Steinbrück in der Berliner Zeitung der vergangenen Woche: “Glauben sie mir und nicht irgendwelchen selbsternannten Experten.”
Bofinger im Gästeblock der FTD zur Schuldenbremse
Peter Bofinger schreibt im Gästeblock der FTD: “Schweizer Schuldenbremse verpatzt Elchtest”
Ein paar Anmerkungen zu Bofingers Kritik am SVR und damit einschliessend Heinreich Kaspars Punkten.
Bofinger hat recht, wenn er die Unzulänglichkeit eines theoretisch zweiseitigen, empirisch aber nur einseitig berechenbaren Filters beklagt. Alle diese Filtermethoden haben mit dem Problem zu kämpfen, dass sie die “Zukunft nicht kennen”. Eine Einschätzung der Konjunkturlücke am aktuellen Rand ist aber ohne Kenntnis der Zukunft unmöglich oder anders gewendet — sie ist nur im Nachhinein berechenbar. Im Übrigen ein Punkt auf den Adolph Löwe gegenüber Oskar Morgenstern schon in den 30ern hingewiesen hat (Dank an Jörg Döpke für diesen Hinweis). Man kann jetzt versuchen, einen zweiseitigen Filter zu approximieren (z.B.über atheoretische Prognose der Zeitreihe oder über Annäherungen wie bei Christiano/Fitzgerald). Das Grundproblem bleibt.