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Buchvorstellung mit Joseph Vogl und Bertram Schefold in der ZBW
Joseph Vogl geht in seinem Buch an die Grundpfeiler der Wirtschaftswissenschaft: Sind die irrationalen Exuberanzen wirklich Ausnahmefälle oder eher reguläre Prozesse im Getriebekapitalistischer Ökonomien?
Joseph Vogl meint, dass Verhaltensweisen, Praktiken, Mentalitäten und Theorien, die sich auf die Finanzmärkte beziehen, in der Öffentlichkeit als Rätsel empfunden und auch von den Ökonomen nicht wirklich verstanden werden. Dabei hat sich das Kapital zunehmend als reines Wertgespenst entpuppt.
Der Autor versucht als Kultur- und Literaturwissenschaftler die innere Logik des Systems zu beschreiben: In den von den Ökonomen entwickelten Theorien sind Krisen nicht vorgesehen. Wenn sie trotzdem entstehen, sind sie auf irrationale Verhaltensweisen zurückzuführen. In ihrem Bemühen, das ökonomische Regime mit einem in sich geschlossenen System zu erklären, greifen die Ökonomen auf eine politische Physik oder Mechanik zurück und abstrahieren von den jeweiligen historischen Konstellationen. Das Finanzökonomische Regime beherrscht mittlerweile soziale, politische und kulturelle Entscheidungsprozesse. Die politische Souveränität der Bürger wurde abgegeben. Letztlich führt die Vergötterung der Märkte (Oikodizee) dazu, dass die Frage „Welche Art von Gesellschaftsvertrag wollen wir?” gar nicht mehr gestellt wird.
Economics of Scarcity
found here: Finances are frozen, the consumer is a dead cat, the economist is obsolete. Are we talking about 1933?
The behavioral economics of twitter (via Brad De Long)
found at De Long’s blog:
ezraklein Ezra Klein: Hey, look! Behavioral economist @R_Thaler is on Twitter! 23 minutes ago in reply to ↑
@alanbeattie Alan Beattie: @ezraklein But why has @R_Thaler joined twitter? There must be some heuristic that explains his decision.
Interview zum Nobelpreis für Tom Sargent und Chris Sims…
How to solve the ‘European Union Collapse Crisis’?!
This is Stephen Colbert’s suggestion. Great!
| The Colbert Report | Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c | |||
| European Union Collapse & War-Fueled Recovery | ||||
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Zwei der älteren Papiere zum Thema Divergenzen in der Eurozone
Erstaunlich, wie viel davon aktuell bleibt. Eine funktionierende Währungsunion setzt geeignete wirtschaftspolitische Instrumente und den zweckgemäßen Einsatz derselben voraus.
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